Westfälische Notarkammer
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Amtspflichten

Seiner Rolle als notarieller Dritter kann der Notar nur gerecht werden, wenn er unabhängig arbeiten kann. Deshalb hat ein Notar keinen Vorgesetzten. Richtschnur für seine Arbeit sind ausschließlich Recht und Gesetz.

Der Anwaltsnotar hat bei der notariellen Amtsausübung auch nicht allein die Interessen einer Partei im Auge zu behalten, sondern er hat sich als Mittler zwischen den Beteiligten strikt neutral zu verhalten.
So muß er etwa bei einem Grundstückskaufvertrag beide Seiten auf die Konsequenzen der Vertragsbestimmungen aufmerksam machen.

Der Notar arbeitet auf eigenes Risiko: Für selbst verschuldete Schäden haftet er mit seinem gesamten Vermögen. Jeder Notar hat einen Eid auf gewissenhafte Amtsführung abzulegen. Regelmäßig überprüft der zuständige Landgerichtspräsident die Einhaltung aller relevanten Gesetze und Vorschriften bis hin zur korrekten Abrechnung der Kosten und Gebühren mit den Klienten.
Die Aufsichtsbehörden haben die Möglichkeit, Disziplinarmaßnahmen gegen Notare zu verhängen. Bei besonders krassen Verstößen gegen Dienstpflichten droht sogar die Amtsenthebung.

Beschwerden über die Amtstätigkeit von Notaren nimmt auch die Notarkammer entgegen, die diesen Beschwerde nachgeht.

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